Vielfacher Elternwunsch Mehr als 50 Prozent der Kinder mit Förderbedarf werden inklusiv beschult

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Landkreis. Mehr als jedes zweite Kind mit sonderpädagogischem Förderbedarf wird inklusiv beschult – das ist das Ergebnis einer Auswertung des Landkreises Nienburg. Diese positiven Zahlen belegen, dass sich viele Eltern eine inklusive Beschulung für ihre Kinder wünschen.

Die hohe Zahl der inklusiv beschulten Kinder zeigt, dass das Vertrauen in die Qualität der Inklusion steigt. Von insgesamt 783 Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf besuchen im laufenden Schuljahr 404 Kinder eine Regelschule, 379 besuchen eine Förderschule. Das bedeutet, dass 51,6 Prozent eine Regelschule besuchen und 48,4 Prozent eine Förderschule. In diesen Zahlen enthalten sind die Schülerinnen und Schüler mit dem Förderbedarf Geistige Entwicklung. Bei diesem Förderbedarf wählen die Eltern zum überwiegenden Anteil die Beschulung an einer der beiden Förderschulen Geistige Entwicklung in Nienburg beziehungsweise Stolzenau oder bei der Tagesbildungsstätte der
Lebenshilfe in Hoya. So besuchen insgesamt 181 Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Nienburg eine dieser Förderschulen Geistige Entwicklung. Von den verbleibenden 602 Schülerinnen und Schülern besuchen 404 eine Regelschule, das sind rund 67 Prozent.

Eine Förderschule Lernen, Sprache, Emotionale und soziale Entwicklung oder einen Förderschulzweig KME (Körperlich-motorische Entwicklung) besuchen somit rund 33 Prozent. Der Landkreis Nienburg ist Träger von drei Förderschulen Lernen, einer Förderschule Sprache, zwei Förderschulen Geistige Entwicklung sowie des Förderschulzweigs KME im Sekundarbereich I. Daneben ist die Stadt Nienburg/Weser Träger des KME-Förderschulzweigs KME im Primarbereich. Außerdem gibt es im Landkreis eine Förderschule Emotionale und soziale Kompetenz (Christopherusschule des CJD) und
eine Tagesbildungsstätte der Lebenshilfe.

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