Am Donnerstag Morgen, 14.02.2019, gegen 03.20 Uhr, wurde in der Volksbankfiliale in Pennigsehl ein Alarm ausgelöst. Beim Eintreffen der Polizeikräfte stellten diese einen Brand im Gebäude fest. Insgesamt 74 Feuerwehrleute der umliegenden Wehren rückten mit 10 Fahrzeugen an und löschten das Feuer. Nach ersten Ermittlungsergebnissen hatten bisher unbekannte Täter versucht, den Geldausgabeautomaten durch das Einleiten eines zündfähigen Gemisches, meistens wird ein Gasgemisch verwendet, zu sprengen, um so an das Geld zu gelangen. Durch den Sprengvorgang entzündeten sich Einrichtungsgegenstände und Gebäudeteile zunächst im Vorraum der Bank. Schnell griff der Brand auf die Decke über und die Flammen schlugen beim Eintreffen der Rettungskräfte bereits aus dem Dach.

Am gesamten Gebäude entstand ein Schaden in sechsstelliger Höhe. Positiv zu berichten ist, dass es den Tätern nicht gelungen war, den speziell gesicherten Aufbewahrungsbereich für das Bargeld im Automaten zu öffnen. So mussten die Aufbrecher sehr schnell und ohne Beute fliehen. Zur Fahndung sowie zur Tatortaufnahme setzte die Polizei 6 Fahrzeuge aus der Polizeiinspektion (PI) Nienburg/Schaumburg, 6 Funkstreifenwagen aus den benachbarten Dienststellen Sulingen, Syke, Weyhe und Diepholz sowie einen Polizeihubschrauber ein.

Die Täter konnten unerkannt entkommen. Diese Begehensweise durch überörtliche Tätergruppen ist zwischenzeitlich ein deutschlandweites Phänomen und wird neben den Ermittlern vor Ort auch durch spezielle Ermittlungsgruppen in nahezu allen Landeskriminalämtern untersucht und bekämpft.

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