Landkreis (MH). Mit Spitzengeschwindigkeiten von über 200 km/h im Harz fegte der Orkan Friederike über die Mitte Deutschlands hinweg. Betroffen war auch der Landkreis Nienburg/Weser. Die ersten Ausläufer im Landkreis und die Meldungen aus dem westlichen Teil der Bundesrepublik veranlassten die Verantwortlichen um Kreisbrandmeister Bernd Fischer Teile der technischen Einsatzleitung (TEL) des Landkreises Nienburg/Weser gegen 11:30 Uhr in den Alarmzustand zu versetzen. Als „Stabsraum“ wählte man die alte Leitstelle in der Verdener Landstraße. Mit der TEL sollte die Leitstelle in Stadthagen entlastet werden, da im ebenfalls zu betreuenden Landkreis Schaumburg, ein starkes Einsatzaufkommen zu erwarten war.

Bis ca. 14 Uhr blieb es verhältnismäßig ruhig im – dann jedoch übermittelte die Leitstelle in Stadthagen immer häufiger Einsätze für die Feuerwehren im Landkreis Nienburg/Weser. Schwerpunkt war der Südkreis. Mit 15 Personen und Fachberatern der Polizei, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerkes (THW) wurden dann die Einsätze angenommen, koordiniert und dokumentiert. Zwischenzeitlich wurden die alarmierten Feuerwehren gebeten nach
Abarbeitung eines Einsatzes am Feuerwehrhaus zu verbleiben und auf Folgeeinsätze zu warten. Bis 18 Uhr hatten die TEL samt Kreisfeuerwehrführung über 100 Einsätze bearbeitet. Nahezu jede Feuerwehr im Landkreis war im Einsatz.Nach bisherigen Kenntnisstand kamen unmittelbar durch den Sturm keine Personen zu Schaden.

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