Tödlicher Unfall und Flächenbrand Zeitgliche Einsätze im Stadtgebiet Nienburg - Erichshagen

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Nienburg/Erichshagen-Wölpe (MH). Es ist 15:16 Uhr am Sonntag, als die Feuerwehr Erichshagen-Wölpe zu einem Fahrzeugbrand auf die Bundesstraße 214 Richtung Steimbke gerufen wird. Beim Eintreffen bot sich jedoch ein anderes Bild – ein weites Trümmerfeld. Ein, mit drei Personen besetzter Hyundai, befuhr die Bundesstraße 214 aus Steimbke kommend in Richtung Nienburg. Auf Höhe der „Sonnenborstler Kurve“ versuchte zeitgleich ein 52-jähriger Rollerfahrer von der Bundesstraße auf die Wölper Straße Richtung Sonnenborstel abzubiegen. Dabei übersah er den Pkw. Der Rollerfahrer sowie der Pkw-Fahrer versuchten noch auszuweichen – ohne Erfolg. Beide waren fatalerweise in die gleiche Richtung ausgewichen und somit war ein Zusammenprall unausweichlich. Bei dem Zusammenstoß wurde der Rollerfahrer einige Meter durch die Luft geschleudert. Sein Roller fing sofort Feuer und brannte komplett aus. Weitere Verkehrsteilnehmer, die auf die Unfallstelle zukamen, versuchten vergeblich den Rollerfahrer wiederzubeleben. Der eintreffende Rettungsdienst konnte nur noch den Tod des Rollerfahrers bestätigen. Der alarmierte Rettungshubschrauber „Christoph 4“ konnte den Anflug abbrechen. Die Feuerwehr Erichshagen-Wölpe löschte den brennenden Roller und sicherte die Unfallstelle. Für die drei Pkw-Insassen wurde ein Notfallseelsorger zur Unfallstelle beordert. Die Bundesstraße 214 blieb über Stunden zwischen Erichshagen-Wölpe und der „Sonnenborstler Kurve“ gesperrt.

Der Roller brannte komplett aus

Während die Erichshagen-Wölper Einsatzkräfte gerade an der Einsatzstell eintrafen, alarmierte die Leitstelle in Stadthagen die Ortsfeuerwehr Nienburg zu einem Bahndammbrand in Höhe des Bahnhofes. Da immer mehr Notrufe aufliefen, wurden alle Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Nienburg sowie die Feuerwehr Holtorf hinzualarmiert. Auch das Tanklöschfahrzeug aus Erichshagen-Wölpe, wurde von dem Unfall abgezogen und nach Nienburg geschickt.Ein Güterzug, auf dem Weg Richtung Verden, hatte auf der gesamten Strecke zwischen Nienburg und Eystrup immer wieder Flächenbrände verursacht, so das weitere Feuerwehren an die Bahnstrecke alarmiert wurden. Starke Windböen erschwerten zeitweise die Löscharbeiten. Der Güterzug konnte in Eystrup gestoppt werden, so dass weitere Bände verhindert werden konnten. Während die Feuerwehren die Brände schnell löschen konnten, kontrollierte die Bundespolizei mit einem Hubschrauber die Bahnstrecke, um weitere Kleinbrände auszuschließen. Insgesamt waren, neben Feuerwehren aus dem nördlichen Landkreis, rund 70 Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr Nienburg/Weser insgesamt im Einsatz.

Auch der Bahndamm im Bereich des Bahnhofes brannte (Handybild)

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