Tierheim Schessinghausen platzt aus allen Nähten Im Juli - 32 Katzenkinder in 31 Tagen aufgenommen!

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Das Tierheim ist auf Mithilfe angewiesen…
Allein im Monat Juli wurden innerhalb von 31 Tagen 32 Katzenkinder aufgenommen; im August bislang 8.!! Katzenschnupfen, eitrige Augen, Verletzungen, Zecken, Flöhe, Würmer, Milben, Durchfall und Pilzbefall sind an der Tagesordnung. Die Kleinen sind teilweise erst ein paar Tage alt. Und es werden nicht die letzten sein.!

Doch wie kommt es dazu? (nur ein Beispiel)
Im Mai sind die meisten unkastrierten Katzen tragend bzw. bekommen Ihre Jungen. Diese Katzenkinder sind jetzt in einem Alter wo sie „das Nest“ verlassen haben, die Umgebung neugierig erkunden, von Menschen gesehen werden und diese erst jetzt darauf aufmerksam werden, dass in Ihren Garten, Schuppen oder Holzstapeln eine fremde Katze mit Ihren Jungen ist. Diese werden dann im Tierheim abgegeben, und wir versuchen den Besitzer zu finden, was aber in den seltensten Fällen gelingt.

Sie werden Medizinisch mit allen nötigen Mitteln versorgt und groß gezogen bis sie vermittelt werden können. Dieses geschieht bei uns in der Regel erst ab einen Alter von mindestens 12 Wochen unter der Voraussetzung, dass die Kleinen dann auch gesund und selbstständig ist. „Vorher geben Wir KEIN Tier ab oder reservieren es sogar.“ so Yvonne Rohde Leiterin des Tierheims.

Eine Kastration von Streuern und aber auch den Hauskatzen die einen Besitzer haben, würde eine solche Situationen deutlich verringern. Auch Krankheiten und damit verbundenes Leid für die Tiere kommt durch die unkontrollierte Vermehrung immer mehr zustande! Darum fordern wir weiterhin, dass die Stadt Nienburg mit den dazugehörigen
Gemeinden im Landkreis zeitnah auch eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht aller freilebenden Katzen veranlasst! So wie sie in vielen anderen Landkreisen schon mit Erfolg veranlasst wurde. Nicht zu viel reden und debattieren, einfach nur Handeln!

Die “altbackenen” Argumente gegen eine Kastration von Katzen sind einfach nicht mehr tragbar..Wo sollen wir denn noch Neuzugänge unterbringen? Diese Frage stellen sich die
Tierheimmitarbeiterinnen derzeit. In Quarantäne! Ja, aber diese hat nur 8 Gehege? Mittlerweile sind wieder die Gehege der Hunde für die Katzen im Einsatz, sodass keine Hunde von Privat mehr aufgenommen werden können. Es ist so gut wie keine Kapazität mehr vorhanden. Und wo bleiben die Tiere dann? Anderswo sieht es zu dieser Jahreszeit genauso aus…

„Solange die Politik sich nicht eingesteht, dass Tierschutz nun einmal auch Geld kostet, wird sich an solchen Bedingungen auch nicht viel ändern. Im Gegenteil!!!“ sagt Scarlet Dreger, 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins Nienburg und Umgebung e.V. Nun sind wir wieder auf Sie angewiesen. Auf unsere tierlieben Mitmenschen die uns nie im Stich gelassen haben, damit wir unsere Schützlinge versorgen können.

Wer den vielen Tieren und ganz besonders den Katzenkindern im Tierheim Schessinghausen helfen möchte – Wir benötigen dringend:

Kittenfutter (überwiegend Nassfutter)
Hochwertiges Nassfutter für die zum Teil schrecklich aussehenden
Katzenmütter
Katzenaufzuchtsmilch und Katzenmilch
Und Unmengen an Katzenstreu…

Aufgrund der vielen Krankheiten sind wir auch auf Geldspenden angewiesen!


DenDenn auch die Tierarztrechnungen und Fahrten müssen bezahlt werden. In den Monaten von April bis Oktober steigen diese Kosten, mindestens um ein Drittel an! Die vielen Kastrationen sind noch nicht mitgerechnet. Im Namen aller Tierheim-Bewohner (derzeit 87) und Mitarbeiter (3), vielen Dank für Ihre Unterstützung im Voraus! Danke auch an unsere ehrenamtlichen Helfer, ohne euch wäre das nicht zu bewältigen.

Spendenkonto:
Sparkasse Nienburg
IBAN: DE 31 2565 0106 0000 2913 77
BIC: NOLADE21NIB
Verwendungszweck: Gemeinsam sind wir stark!

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