Am Donnerstag, 9. Februar, um 20 Uhr zeigt das Ensemble Zeitwende im Nienburger Kulturwerk das Theaterstück „Immerwahr“, das die tragische wie mutige Lebensgeschichte der ersten deutschen promovierten Chemikerin Clara Immerwahr erzählt. In dem Theaterstück recherchiert die Journalistin Karla Abendroth für ein Buch über das Leben der Chemikerin und entdeckt dabei Parallelen zwischen Clara, ihrer Mutter und ihr selbst.

„Immerwahr“ ist ein Stück gegen das Vergessen. Gegen das Vergessen der Schrecken der Weltkriege und das Vergessen weiblicher Biographien. Die Darstellerin Jessica Coels setzt die in verschiedenen Erzähl- und Zeitebenen spielende Handlung um und gibt in oft schnellem Wechsel drei Personen Statur: Karla Abendroth, Clara Immerwahr und Fritz Haber.

Das Theaterstück ist Teil der Projektreihe „Vergissmeinnicht – 100 Jahre Erster Weltkrieg“, in der sich die Veranstaltungen mit der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts und den Folgen des Ersten Weltkrieges auseinandersetzen. „Der Erste Weltkrieg veränderte das Leben der Menschen, Gesellschaften und Staaten in Europa. Die gemeinsame Erinnerung an diesen kollektiven Albtraum, seine Ursachen und Auswirkungen ist deshalb unverzichtbarer Bestandteil des europäischen Integrationsprozesses“, erklärt Olga Suin de Boutemard, Geschäftsführerin des Nienburger Kulturwerks.

Der Eintritt beträgt 3 Euro. Karten sind erhältlich im Nienburger Kulturwerk, Mindener Landstraße 20 in Nienburg, Telefon (0 50 21) 92 25 80, per E-Mail an info@nienburger-kulturwerk.de sowie im Internet unter www.nienburger-kulturwerk.de.

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