Am Ostermontag gegen 18.30 Uhr fuhr der Bootsführer eines ca. 10 Meter langen Sportbootes von der Weser kommend in einen ehemaligen Baggersee. Das ehemalige Kiesabbaugebiet liegt im Bereich der Domäne Stolzenau/Leese, Höhe Stromkilometer 244,5. Nach eigenen Angaben plante er, dort zu übernachten. Das Befahren der Wasserfläche ist aufgrund der Ausweisung als Naturschutzgebiet nicht erlaubt. Beim Überfahren einiger Sandbänke des Kiesloches wurden vermutlich Steine durch den Jetantrieb aufgewirbelt und durchschlugen den Schiffsrumpf. Durch den Wassereinbruch wurde das Schiff manövrierunfähig und blieb mit Schlagseite liegen.

Die Feuerwehr Stolzenau barg den Bootsführer sowie seine Ehefrau und legte gemeinsam mit den Feuerwehrleuten aus Landesbergen vorsorglich eine Ölsperre. Die Bergung des Bootes durch ein Spezialunternehmen ist für Freitag geplant. Bis dahin wurde das Wasserfahrzeug mittels Seilen gesichert. Der Schiffsverkehr auf der Weser ist derzeit nicht beeinträchtigt.

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