Ist es Pop? Oder Jazz? Oder etwas ganz anderes? Egal – Miu geht es um Musik. Pure Musik, die Genregrenzen nicht kennt, weil Miu sie nicht braucht. Des Öfteren schweift sie in die Notenwelten von Alicia Keys, Norah Jones, Lauryn Hill, Adele, Ella Fitzgerald bis zu Amy Winehouse. Mius mitreißender Gesang atmet die Kraft und die Wärme der Timbres dieser großen Frauen. Am Freitag, 4. Mai, um 20 Uhr gibt sie ein Hutkonzert im Bistro des Nienburger Kulturwerks.

New York. Ein kleiner, verlebter Club in Manhattan. An einem alten Flügel sitzt eine junge Frau, deren wache Augen von einem schwarzen Lidstrich gerahmt sind. Um dort zu singen, wo einst Soulgrößen wie Donny Hathaway oder Marvin Gaye den Club zum Kochen brachten, hat Miu nach ihrer Ausbildung in der Werbung ihre Ersparnisse zusammengekratzt und ist allein in den Big Ap¬ple geflogen. Der Club „The Bitter End“ ist ihr persönlicher Start.

Zurück in ihrer Heimatstadt Hamburg wird ihr immer klarer, dass sie fortan ihr Leben der Musik widmen möchte. Stück für Stück formt sie ihre eigene Band (Arne, Daniel, Joscha, Nando sowie die Hornsection Matti, David und János), schreibt mit ihr an groovigen Arrangements und schult ihre markant soulige Stimme.

Fortan überschlagen sich die Dinge: Große Artikel in Zeitungen, erste Airplays, allerhand Konzerte. 2015 steht unter einem guten Stern: Miu veröffentlicht ihr Debütalbum „Watercoloured Borderlines“ auf dem Hamburger Label Herzog Records. Nach einem Auftritt im ZDF Morgenmagazin ist bereits das Release-Konzert mit fast 400 Besuchern ausverkauft. Unaufhörlich reist sie durch Deutschland, tritt sowohl in bekannten Pop- als auch in Jazzvenues und auf Festivals auf. Im November 2016 dann ein besonderes Highlight: Als erste verstärkte Musikerin spielt Miu mit Band, Bläsersatz und Backgroundsängerinnen zwei Konzerte im Großen Saal der Elbphilharmonie. „Manchmal muss man einfach fragen“, erklärt Programmplanerin Marita Bührmann auf die Frage, wie sie es geschafft hat, MIU für ein Hutkonzert im Nienburger Kulturwerk zu begeistern. „Sie kommt gemeinsam mit ihrem Gitarristen und spielt ‚Unplugged‘-Versionen ihrer Songs. Wir freuen uns sehr auf diesen Abend.“

An jeweils einem Freitag im Monat gibt es im Bistro des Kulturwerks selbst- und handgemachte Live-Musik, präsentiert von Musikern und Singer/Songwritern aus allen Ecken der Republik. Der Eintritt ist frei. In den Pausen wird mit dem Hut gesammelt, die Hut-Einnahmen erhält der Künstler.

Nähere Informationen gibt es unter Telefon (0 50 21) 92 25 80, per E-Mail an info@nienburger-kulturwerk.de oder im Internet unter www.nienburger-kulturwerk.de.

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