Polizeiliche Präventionsarbeit trägt Früchte

Am Sonntagabend, 06.01.209, zwischen 22.30 Uhr und 23.00 Uhr meldeten sich drei Nienburgerinnen mit einem identischen Sachverhalt bei der Polizei am Amalie-Thomas-Platz. Sie schilderten den Beamten, dass sie kurz zuvor von einem Unbekannten angerufen worden seien, der sich als Polizeibeamter ausgab. Weiter gab der Anrufer an, dass mehrere Täter nach einem Raub in der Hannoverschen Straße festgenommen worden und bei diesen ein Zettel mit ihren Namen und Anschriften gefunden worden seien. Da noch ein Räuber flüchten konnte, wollte der angebliche Polizist die Frauen warnen. “Die Hinweisgeberinnen kannten nach eigenem Bekunden die Warnungen der Polizei zum Beispiel vor dem Enkeltrick und haben sich nicht verunsichern lassen,” so Axel Bergmann, Pressesprecher der Polizeiinspektion.” Sie haben alles richtig gemacht, einfach aufgelegt und danach ihre richtige Polizei informiert,” lobt der Polizeisprecher die 60 – 78 – jährigen Damen. Natürlich war die Nummer des Anrufers im Telefondisplay unterdrückt. Selbst wenn die bekannte Telefonnummer der Polizei im Display erscheint, sollte man sich immer über einen Rückruf versichern, da es mittlerweile Software gibt, mittels der ein Betrüger fremde Telefonnummern anzeigen lassen kann, sogenanntes “call-ID-spoofing”. Außerdem würde die Polizei solche Hinweise niemals per Telefon weitergeben, sondern die Betroffenen persönlich aufsuchen. “… und dann lässt man sich selbstverständlich den Dienstausweis zeigen und ruft im Zweifel zusätzlich in der Dienststelle an,” rät der Polizeisprecher in dem Zusammenhang.

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