Bildunterschrift: Das Musiktheaterensemble, der Opernchor und das große Orchester des Theater für Niedersachsen sorgen für eine wundervoll skurrile und berauschende Vorstellung der „Prinzessin von Trapezunt“. Foto: Jochen Quast

„Die Prinzessin von Trapezunt“ am 27. und 28. März im Nienburger Theater

Das Jahr 2019 steht im Zeichen von Jacques Offenbach. Anlässlich des 200. Geburtstages des Komponisten bringt das Theater für Niedersachsen seine heute selten gespielte Operette „Die Prinzessin von Trapezunt“ zur Aufführung. Im Theater auf dem Hornwerk ist die Operette in einer Nachmittagsvorstellung am Mittwoch, 27. März, um 15 Uhr, sowie in einer Abendvorstellung am Donnerstag, 28. März, um 20 Uhr zu sehen. Jeweils eine halbe Stunde vor der Vorstellung gibt es im Theatersaal eine Einführung in das Stück.

1869 in Baden-Baden uraufgeführt, galt „Die Prinzessin von Trapezunt“ zu Offenbachs Lebzeiten als eines seiner populärsten Werke. Die Geschichte um eine Schaustellerfamilie, die durch Zufall ein Schloss gewinnt und deren Leben sich damit schlagartig ändert, wurde weltweit gespielt und war ein großer Erfolg. Nachdem sie heute kaum noch auf den Spielplänen zu finden ist, gibt es diese wundervoll skurrile Operette nun neu zu entdecken.

Theaterleiter Jörg Meyer und Kulturchef Wolfgang Lange sind sich einig: diese Inszenierung aus Hildesheim ist etwas Besonderes. „Der Hildesheimer Generalmusikdirektor Florian Ziemen hat es geschafft, mit dieser Operette überregional Beachtung und tolle Kritiken zu ernten. Unter der Regieführung von Max Hopp, selbst anerkannter Bühnen- und TV-Darsteller, und mit dem brillanten Hildesheimer Orchester ist es dem TfN gelungen, mit diesem Beitrag zum 200. Offenbach-Jahr für Furore zu sorgen“, so die Nienburger Theatermacher. „Deutschland-Funk, Opern- und Online-Magazine sowie überregionale Zeitungen wie die Frankfurter Allgemeine bewerten die Hildesheimer Premiere vom 3. März unter anderem als ‚ein Glanzstück‘ sowie ‚eine liebevolle Hommage an den Komponisten Jacques Offenbach.‘“

Zur Handlung: Eine Gauklertruppe gewinnt auf einem Jahrmarkt per Los ein herrschaftliches Schloss. Sie lässt das klägliche Schausteller-Dasein hinter sich, um sich den Wonnen eines sorgenfreien, adligen Lebens zu widmen -und langweilt sich dabei fast zu Tode. Bis Prinz Rafael auftaucht, der sich einst auf dem Jahrmarkt unsterblich in die Wachsfigur der Prinzessin von Trapezunt verliebt hatte und diese nun in der Tochter des Direktors der Schaustellertruppe wiedererkennt. Und so entspinnt sich ein mit berauschenden Musiknummern gespickter Reigen an wilden Sehnsüchten, leidenschaftlichen Liebesverwirrungen und urkomischen Verwechslungen rund um die titelgebende Wachsfigur.

Der Schauspieler Max Hopp, der in den letzten Jahren an der Komischen Oper Berlin als Operettendarsteller große Erfolge feierte, gibt mit dieser Produktion sein Regiedebüt. Auch vor der Kamera fühlt sich Hopp wohl. Regelmäßig ist er in Krimi-Reihen wie „Bella Block“ und „Tatort“, sowie in zahlreichen TV Produktionen zu sehen.

Karten sind erhältlich an der Theaterkasse im Stadtkontor, Kirchplatz 4 in Nienburg, Telefon (0 50 21) 8 72 64 und 8 73 56, Fax (0 50 21) 87 5 83 56, per E-Mail an theaterkasse@nienburg.de sowie im Internet unter www.theater.nienburg.de. Die Theaterkasse hat montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr geöffnet. „Last-Minute-Tickets“ für junge Leute (16 bis 25 Jahre) gibt es 30 Minuten vor der Aufführung an der Abendkasse für fünf Euro.

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