Landkreis. Am Sonntag, 9. September, bieten bundesweit viele Denkmalbesitzer Interessierten die Möglichkeit, einen Einblick in historische Gebäude, Anlagen oder Orte zu bekommen. Auch der Landkreis Nienburg beteiligt sich an diesem besonderen Tag. Das Motto lautet: „Entdecken, was uns verbindet“. Seit einigen Jahren wird von der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Nienburg und dem ADFC eine geführte Radtour angeboten.

„Ich freue mich sehr, dass die Fahrradtour in diesem Jahr bei uns stattfinden soll“, unterstrich am Dienstag Morgen Torsten Deede, Allgemeiner Stellvertreter des Bürgermeisters der Samtgemeinde Steimbke. Das Organisatoren-Team sowie beteiligte Denkmal-Besitzer, Vertreterinnen und Vertreter von öffentlichen Baudenkmälern sowie dem ADFC Nienburg trafen sich im Küsterhaus in Steimbke, um sich über die Einzelheiten der geplanten „Denkmaltour“ auszutauschen sowie den Zeitplan und den Streckenverlauf zu konzipieren. Seit einigen Jahren wird von der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Nienburg eine geführte Radtour von Baudenkmal zu Baudenkmal gestaltet. Dipl.-Ing. Alexandra Rolfs, deren Hauptaufgaben im Fachbereich Bauen die Denkmalpflege und der Denkmalschutz sind, organisiert dieses spezielle Angebot. Das Besondere ist: Die „Denkmaltour“ findet immer in ausgewählten Samtgemeinden statt. In diesem Jahr ist es die Samtgemeinde Steimbke.

Ulrich Kohlhoff vom ADFC Nienburg erläuterte mögliche Streckenverläufe. Zwischen 30 und 35 Kilometer wird die Tour lang sein. Start ist gegen 9.45 Uhr auf dem Parkplatz „Am Waldbad“ in Steimbke. Von dort aus geht es zu den einzelnen Destinationen. Geplant ist, neben anderen Denkmälern, beispielsweise die Kartoffeldämpfanlage in Stöckse, die Ahrbecker Bockwindmühle in Wenden und das Pfarrhaus in Steimbke zu besuchen. Insgesamt sollen neun Zielorte angefahren werden. Jeder Stopp dauert rund 15 Minuten. An den Stationen geben die Inhaber beziehungsweise Vereinsmitglieder wertvolle Informationen zu den einzelnen Denkmälern. An der Bockwindmühle sowie am Heimatmuseum in Rodewald sind zwei längere Aufenthalte geplant. Es besteht die Möglichkeit, in Wenden ein Mittagessen einzunehmen sowie in Rodewald am Nachmittag Kaffee und Kuchen zu genießen. Im vergangenen Jahr machten sich mehr als 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Weg durch die Samtgemeinde Liebenau und den Flecken Steyerberg, diese„Denkmaltour“ war ein schöner Erfolg. „Wir würden uns freuen, wenn in diesem Jahr wieder so viele teilnehmen“, stellt Architektin Alexandra Rolfs heraus. Derzeit werden die Inhalte für den Flyer, der in diesem Jahr in Kooperation mit der Mittelweser-Touristik umgesetzt wird, zusammengestellt.

Wer noch mehr über den „Tag des offenen Denkmals“ erfahren möchte, kann sich im Internet unter www.tag-des-offenen-denkmals.de informieren. Wenn die Route feststeht und der Flyer gestaltet ist, steht dieser unter www.kreis-ni.de/denkmaltour zum Download bereit.

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