Bildunterschrift: The Esprits sind am Samstag beim Werksfestival mit dabei.

Am 8. und 9. Februar findet im Nienburger Kulturwerk wieder das Werksfestival statt

Nienburg. Nienburg dreht am 8. und 9. Februar wieder laut auf: für die Freiheit. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Frühjahr findet das Werksfestival in rund acht Wochen seine Fortsetzung. Erneut stehen an zwei Abenden insgesamt sechs Bands auf der Bühne und sorgen für Festival-Stimmung – mitten in den grauen Wintermonaten.

Das Line-Up steht: Sechs Musikgruppen konnten wieder gewonnen werden, die im Saal des Nienburger Kulturwerks mächtig einheizen werden. Alle haben dabei eine Menge lokalen Spirit in den eigenen Reihen – kommen teilweise oder sogar vollständig aus dem Landkreis oder der nahen Umgebung. Für den Freitagabend haben „Jaded“, „Iron&Stone“ und „Metal Witch“ ihr Kommen zugesagt. Am Sonnabend werden mit „Toe The Line“, „Jinx“ sowie „The Esprits“ bekannte Größen im Rampenlicht stehen. Für letztere gilt: “Kult” ist nicht mehr nur ein geflügeltes Wort. Die norddeutschen Jungs haben das Zeugs dazu, um im nationalen Schwimmbecken ganz oben mit zu schwimmen, zählen sie doch mit zur tanzbarsten Rock-Formation der Szene. Die coolen Typen, stets adrett gekleidet mit gut frisiertem Haaransatz geben mit ihrer Rock’n’Roll-Attitüde einen unnachahmlichen „Esprit“, voller Adrenalin und unverschämten Selbstvertrauen. Vergleiche mit The Hives, Royal Rebulic oder Mando Diao sind treffend und legitim.

„Wir haben wieder interessante Bands am Start, die tolle Musik mitbringen und zwei unvergessliche Abende versprechen“, freut sich Organisator Philipp Keßler. „Der Saal im Nienburger Kulturwerk ist der ideale Ort für eine solche Veranstaltung, das hat sich bei der Premiere bereits herausgestellt. Wir werden auch dieses Mal wieder ordentlich auffahren, um der Musik einen tollen Rahmen zu schaffen. Zusammen mit allen Besuchern holen wir die stimmungsvolle Atmosphäre vom Altstadtfest einfach nach drinnen.“

Hinter dem Werksfestival steht nicht nur das Nienburger Kulturwerk, sondern auch die Rockinitative Nienburg, die alljährlich am Altstadtfest-Wochenende das „BurnOut-Festival“ am Weserwall auf die Beine stellt, und der Arbeitskreis Gedenken der Stadt Nienburg. Gemeinsam machen sich alle drei Partner für ihre Botschaft stark, die sie mit dem Werksfestival in die Welt hinaus „rocken“ wollen: Nienburg rockt für Freiheit.

Marita Bührmann vom Kulturwerk erklärt: „Wir wollen nicht einfach nur feiern und die Musik aufdrehen, sondern mehr: Ein lautes Zeichen für Meinungsfreiheit, Toleranz, Akzeptanz und Integration setzen. Wir sind nicht gegen etwas, sondern dafür – für eines der wichtigsten Güter, die wir haben. Die Freiheit, mit all ihren Facetten. Besonders die Musik lebt davon, dass sie frei von jeglicher politischer oder ideologischer Beeinflussung und Zensur ist.“

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