Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der vom 9. bis 11. Januar 2019 insgesamt 2.039 Personen teilgenommen haben. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Das Wetterjahr 2018 hat deutliche Spuren hinterlassen – auch in den Köpfen der Menschen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der DEVK. 85 Prozent der Bundesbürger haben Angst vor Wetterextremen und Naturgefahren. In Niedersachsen fürchten sich die Menschen besonders vor Sturm, Hochwasser, Erdbeben und Dürre.

Gerade die Gefahr, die Bundesbürger am wenigsten kennen, wird am meisten gefürchtet: Erdbeben. 34 Prozent der Deutschen haben Angst vor diesem Naturereignis – besonders Frauen. Bei ihnen steht die Sorge vor Erdbeben mit 40 Prozent Zustimmung deutlich an erster Stelle, während sich bei den Männern nur 28 Prozent vor schwankendem Boden fürchten. Insgesamt ist mit 32 Prozent auch die Angst vor Sturm weit verbreitet. Hochwasser sind für 26 Prozent der Deutschen eine furchteinflößende Naturgefahr, Dürre für 23 Prozent. Eher gelassen blicken die Befragten auf Wetterextreme wie Sturmfluten, Hagelschlag und Erdrutsche, die jeweils auf 13 Prozent Zustimmung kommen. Immerhin 15 Prozent der Befragten haben keine Angst vor Gefahren.

Region entscheidend

Doch es gibt Unterschiede. So machen sich tendenziell in winderprobten Bundesländern weniger Befragte Sorgen um Sturmereignisse. Ausnahme ist Niedersachsen. Dort fürchten sich die Menschen ganz besonders vor Sturm (41 Prozent). 30 Prozent haben Angst vor Hochwasser (Durchschnitt 26 Prozent). Außerdem auffällig: Der Hitzesommer 2018 scheint Spuren hinterlassen zu haben. 28 Prozent der Niedersachsen fürchten Dürreperioden (Durschnitt 23 Prozent). Dafür haben lediglich 9 Prozent der Befragten Angst vor Hagel – das liegt deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt mit 13 Prozent.

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