Lehrer fahren umweltfreundlich und halten sich fit BBS beteiligt sich an der Aktion - Mit dem Rad zur Arbeit -

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„Wir sind wieder dabei“, so Berthold Vahlsing, zuständig für die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ an den Berufsbildenden Schulen des Landkreises Nienburg. Mit knapp 40 Teilnehmern beteiligen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Lehrerinnen und Lehrer der Berufsschule an der 17. Aktion der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Nach einem Jahr Pause will man die Maßnahme wieder aktiv unterstützen. „Die Mitarbeiter-Abstellanlage der Schule hat an manchen Tagen ihre Aufnahmekapazität bereits wieder mehr als erreicht“, so der Sprecher. „Der Trend zur Fahrradnutzung hat auch bei uns leicht zugelegt.“ An mindestens 20 Tagen müssen die Teilnehmer zwischen dem 1. Mai und dem 31. August mit dem Rad zur Schule fahren. Die Zeiten werden dokumentiert und anschließend ausgewertet. Wie in den Vorjahren winken den Radfahrern attraktive Preise, auch von Sponsoren aus der Region.

Die AOK weist auf den gesundheitlichen Aspekt des Fahrradfahrens hin. Täglich eine halbe Stunde im Sattel genügt um Übergewicht, Bluthochdruck und Rückenproblemen vorzubeugen. Man komme entspannt und mit guter Laune in der Schule an, gibt eine Lehrkraft an, die täglich von Binnen mit dem Rad nach Nienburg zum Arbeitsplatz Schule fährt.
Jeder Radfahrer auf der Straße ist ein Auto weniger, so der ADFC. Eine Studie des Bundesumweltamtes führt aus, dass wenn ein Drittel der Kurzstrecken bis 6 km innerstädtisch mit dem Rad zurückgelegt werden würden, sich fast 8 Millionen Tonnen CO2 einsparen ließen.

Erheblichen Nachholbedarf gibt es allerdings bei der Infrastruktur für den Fahrradverkehr, besonders auch in Nienburg. Insbesondere Gefahrenbereiche an Einmündungen von Zubringerstraßen, beispielsweise an der Großen Drakenburger Straße, oder an Ausfahrten von Wohnstraßen gibt es Handlungsbedarf, um die Verkehrssicherheit aller Beteiligten zu verbessern. Untersuchungen der örtlichen Polizei belegen die Gefährdungen im Bericht der Unfallkommission für die Stadt und den Landkreis, der unlängst vorgelegt wurde. Über den Sanierungsstau bei den Radverkehrsanlagen hat man bereits auch im Stadtrat gesprochen.

Interessierte Fahrradfahrer oder Betriebe können sich auch jetzt noch zu der Aktion anmelden. Nähere Auskünfte erteilen die regionalen Geschäftsstellen der AOK. Weitere Informationen gibt es auch unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de

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