Bildunterschrift: Deutschlands Chefsatiriker Martin Sonneborn überrascht immer wieder mit Aktionen, bei denen man sich leise fragt, ob sie ernst gemeint sind oder nicht. In diesem Sinne wird wohl auch seine Multimedia-Show im Theater auf dem Hornwerk einige Fragen aufwerfen. Foto: Flu Popow bzw. Tanja Rethmann

Ex-Titanic-Chefredakteur Martin Sonneborn im Theater auf dem Hornwerk

Er wurde bereits als „Krawallsatiriker mit Profilneurose“ bezeichnet. Martin Sonneborn, der ehemalige Chefredakteur des Satiremagazins „Titanic“, polarisiert und regt zu Diskussionen an. Am Samstag, 30. März 2019, um 20 Uhr kommt er mit seinem Soloprogramm „Krawall und Satire“ ins Nienburger Theater auf dem Hornwerk.

Ein Abend mit Martin Sonneborn ist ein ganz unaufgeregtes Multimediaspektakel mit lustigen Filmen und brutaler politischer Agitation zugunsten der PARTEI, die in Deutschland immer noch unbemerkt nach der Macht greift.

Martin Sonneborn war bis 2005 Chefredakteur bei „Titanic“. Im August 2004 gründete er die PARTEI, um die Mauer wieder aufzubauen. Bei der Europawahl in Deutschland 2014 wurde er als Spitzenkandidat der PARTEI zum Abgeordneten des Europäischen Parlaments gewählt. Seit 2006 ist er Leiter des Satireressorts SPAM bei Spiegel Online, seit 2009 Außenreporter der „Heute Show“ (ZDF). Er holte, wenn man „FAZ“, Tagesthemen und Rudi Völler glauben darf, die Fußball-WM 2006 nach Deutschland. Über „Heimatkunde“ schrieb die Berliner Zeitung: „Komischer als ausgedacht“ und der „Spiegel“ urteilte: „Eine schaurig schöne Momentaufnahme zum Stand der Einheit.“ Der Berliner Kurier schrieb gar: „Üble Ossi-Hetze! Wie kann ein Mensch die Ossis nur so hassen?!“

Für seine „Titanic“-Aktionen bejubelte ihn der Stern als „Krawallsatiriker mit Profilneurose“. Nach seinen Kurzreportagen für die ZDF-„Heute Show“ trat der Geschäftsführer des größten deutschen Pharma-Verbandes zurück und das chinesische Außenministerium verlangte Sonneborns Hinrichtung. Für seine dreiteilige Serie „Sonneborn rettet die Welt“ (ZDFNeo) wurde Martin Sonneborn 2014 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.

Karten sind erhältlich an der Theaterkasse im Stadtkontor, Kirchplatz 4 in Nienburg, Telefon (0 50 21) 8 72 64 und 8 73 56, Fax (0 50 21) 87 5 83 56, per E-Mail an theaterkasse@nienburg.de sowie im Internet unter www.theater.nienburg.de. Die Theaterkasse hat montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr geöffnet.

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