Eine große Liebe in allen Variationen Schauspiel „Konstellationen“ mit Suzanne von Borsody am 23. Februar im Nienburger Theater

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„Konstellationen“ ist ein raffiniert konstruiertes Zwei-Personenstück um eine große Liebe in all ihren Variationen, mit dem erfolgreichen „Der letzte Vorhang“-Team Suzanne von Borsody und Guntbert Warns. Das Nienburger Theater auf dem Hornwerk zeigt das Schauspiel am Freitag, 23. Februar, um 20 Uhr.

Eine Frau trifft einen Mann. Sie werden ein Paar – oder auch nicht. Nur ein anderes Wort, ein anderer Blick kann entscheidend dafür sein, wie und ob es überhaupt weiter geht. Hier befinden wir uns in einem Multiversum, in dem sämtliche vorstellbaren Ereignis-Varianten gleichzeitig nebeneinander existieren. In „Konstellationen“ werden uns diese parallelen Wirklichkeiten auf der Bühne äußerst witzig vorgeführt:

Bei einer Grill-Party begegnet der bodenständige Imker Roland der intelligenten Quantenphysikerin Marianne. Das ist die Ausgangssituation, von der aus sich etwas entwickelt (oder eben nicht). Wir erleben Roland und Marianne in einer Reihe von verschiedenen Beziehungs-Situationen – erstes Treffen, erster gemeinsamer Abend, Heiratsantrag, Seitensprunggeständnis und Trennung, nach einer Krankheitsdiagnose, zufälliges Wiedersehen – und das in allen möglichen Variationen: Mal kommen die beiden beim allerersten Treffen nicht über ein, zwei Sätze hinaus, mal sind sie Feuer und Flamme; mal schickt sie ihn, nachdem sie ihn bereits zu sich in die Wohnung eingeladen hat, gleich wieder nach Hause, mal kommt es zum ersten Kuss und mehr; später hat er mal eine Rede vorbereitet, die in einen Heiratsantrag mündet, mal vergisst er den Zettel und muss improvisieren; mal gesteht sie eine Affäre, mal er.

„Konstellationen“ ist oft spielerisch-witzig, schlägt aber auch ernstere Töne an, beispielsweise wenn das Thema Tod bzw. Selbstmord ins Spiel kommt. Dann stellt sich natürlich auch gleich die Frage nach Schicksal oder Zufall, nach Gott – und nach der Zeit, die einem noch bleibt. „Konstellationen“ unterhält, ohne banal zu sein und berührt, ohne pathetisch zu werden.

Karten sind erhältlich an der Theaterkasse im Stadtkontor, Kirchplatz 4 in Nienburg, Telefon (0 50 21) 8 72 64 und 8 73 56, Fax (0 50 21) 87 5 83 56, per E-Mail an theaterkasse@nienburg.de sowie im Internet unter www.theater.nienburg.de. Die Theaterkasse hat montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr geöffnet. „Last-Minute-Tickets“ für junge Leute (16 bis 25 Jahre) gibt es 30 Minuten vor der Aufführung an der Abendkasse für fünf Euro.

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