Zum Foto: Mit dabei war bei der Fahrradaktion Katja Keul (links) mit entsprechender CM-Weste.

Für bessere Verkehrsverhältnisse für Radfahrer in Nienburg sind am vergangenen Freitag wieder über 20 Radler in Nienburg unterwegs gewesen. Angefahren wurden kritische Verkehrsbereiche im nördlichen Teil Nienburgs, wie die Celler Straße, die Verdener Landstraße und die Große Drakenburger Straße. Bei einem Zwischenstopp an der Verdener Landstraße wurden über den Rechts- und Linksabiegerverkehr von  Fahrzeuge aus dem Wohngebiet gesprochen. Autofahrern wird besonders beim Linksabbiegen wegen des Zweirichtungsradweges und hohem Verkehrsaufkommen auf der Fahrbahn eine erhöhte Aufmerksamkeit abverlangt. Die Häufung von polizeilich registrierten Unfällen bestätigt dies. Im Raum stehen hier Vorschläge wie eine Umgestaltung des Straßenraumes mit einer Einbahnstraßenregelung für Fahrzeug und abgesetztem Fahrradweg in ausreichender Breite oder auch der Verzicht auf die Linksabbiegemöglichkeit für Pkws aus den Wohngebieten. Die Teilnehmer der Critical Mass sprachen von einem ruhigen Verlauf der Fahrradtour. Die Autofahrer seien „recht entspannt“ gewesen. Hitziges Überholen hätte es nicht gegeben.

Besondere Unterstützung fand die Aktion von der Bundestagsabgeordneten Katja Keul. Die grüne Bundestagsabgeordnete zeigte sich nach der fast eineinhalbstündigen Fahrradveranstaltung beeindruckt vom Engagement für die Critical Mass Aktivität. Hingewiesen wurde am Ende der Tour auf die anstehende Bewertungsmöglichkeit der Verkehrsbedingungen für Fahrradfahrer vor Ort im Rahmen des Fahrradklimatests des ADFC, gefördert vom Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur unter www.fahrradklima-test.de .
Regelmäßig unterstützt wird die Maßnahme vom Nienburger Ortsverband der Grünen und dem ADFC.

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