Bei noch winterlichen Temperaturen haben Aktive des ADFC auf ihrer ersten Fahrradtour des Jahres die Fahrradneubaustrecke an der K29 von Pennigsehl bis an die Einmündung zur B214 getestet. Laut Tourenleiter Hans Guillaume macht der Neubau einen guten Eindruck. Mit knapp 1800m Radweg wurde Pennigsehl auf kürzester Strecke an den Radweg an der B214 angebunden. Der Abschnitt gilt als wichtiger Lückenschluss im regionalen Radwegenetz des Kreises und war in der Prioritätenliste von 2014 an oberster Stelle gelistet. „Wir begrüßen das Engagement des Landkreises bei der Verbesserung des Radwegenetzes“, so Berthold Vahlsing vom ADFC. Mit zwei weiteren Maßnahmen in Steimbke an der K3 und einer in Steyerberg an der K50 sind die ersten vier Punkte der Prioritätenliste für den Neubau von Radwegen an Kreisstraßen abgeschlossen. Als “tollen Erfolg” betrachten das die Aktiven vom ADFC-Kreisverband. Der Kreis werde damit seinem Anspruch als fahrradfreundlicher Landkreis gerecht, schreibt der Verband.

In der Bewertung der Maßnahme lobt der Verein den Neubauabschnitt als gut ausgeführt, mit glatter Fahrbahn. Mit der ergänzenden Querungshilfe an der B214 sei eine zweckmäßige Anbindung an den übergeordneten Radweg hergestellt. Der ADFC bedauert allerdings, dass die geforderte Querungsanlage am Orteingang verzichtet wurde. „Wir sind hier mit unseren Argumenten leider nicht durchgedrungen“, so der Vereinssprecher. Die Weiterführung des Radweges über Meinsche nach Deblinghausen sei dagegen bereits angedacht und würde das Gesamtprojekt gut abschließen. „Freuen wir uns aber erst einmal mit den Pennigsehlern über die neue Anbindung an der K29.“

Der ADFC hat eine Beurteilung für die durchgeführte Maßnahme abgegeben und an die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung übermittelt. Der Verein will damit bei der Qualität von Neubaumaßnahmen unterstützend wirken.

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