Kreisverwaltung dankt Krötenzaunbetreuern Dringend weitere Helferinnen und Helfer für den Bereich Uchte gesucht

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Erdkröte auf der Hand eines Betreuers. Foto: Landkreis Nienburg
Landkreis. Fast 15 000 Erdkröten und zahlreiche andere Amphibien wie Molche, Grasfrösche, Kreuz- und Knoblauchkröten konnten Ehrenamtlicheim Landkreis Nienburg im vergangenen Jahr vor dem Überfahren retten. Über 35 Krötenzaunbetreuer waren freiwillig im Einsatz, um die Tiere bei ihren Wanderungen zu den Laichgewässern zu schützen. Im Rahmen eines gemeinsamen Austausches bedankte sich die Kreisverwaltung bei den Krötenzaunbetreuern für ihr Engagement. Ohne diese Einsätze wäre es um die Kröten, Frösche und Molche im Landkreis Nienburg deutlich schlechter bestellt.

Der Straßenverkehr ist die größte Gefahr bei der Krötenwanderung. Immer wieder werden Tiere schlichtweg überfahren.
Zum Aufstellen eines Zaunes gibt es auch ein eigenes Verkehrszeichen, das auf die Krötenwanderung hinweist und Autofahrer zu mehr Umsicht mahnt. „Achten Sie deshalb unbedingt auf diese Hinweisschilder und fahren Sie hier besonders aufmerksam. Unterstützung für dieses ehrenamtliche Engagement ist immer erwünscht, fragen Sie am besten beim Fachdienst
Naturschutz nach“, schreibt die Kreisverwaltung in einer Pressemitteilung.

Ab diesem Jahr sucht der Fachdienst noch dringend Helfer für den Bereich Uchte zur Unterstützung eines kleinen Teams.
Die Aufgabe der Krötenzaunbetreuung besteht darin, die Tiere ein- bis zweimal täglich, vor allem in den Abendstunden, sicher über die Straße zu bringen. An vielen Strecken gibt es bereits bestehende Teams, die für jede Unterstützung dankbar sind. Wer Interesse an der Betreuung eines Krötenzaunes hat, kann sich beim Fachdienst Naturschutz des Landkreises Nienburg unter der Telefonnummer (0 50 21) 967- 875 melden oder eine E-Mail an natur@kreis-ni.de schicken.
Informationen zu den Wanderstrecken und dem Betreuernetz sind auch im Internet, Stichwort „Krötenwanderung“, unter www.landkreis-nienburg.de einzusehen.

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